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Serie: Homöopathie in Notfällen

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Teil 3: Herzinfarkt und Schlaganfall

Heute möchten wir darauf eingehen, was Sie im Falle eines Herzinfarktes oder eines Schlaganfalls mit Ihrer homöopathischen Hausapotheke bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes für sich oder den Patienten tun können.

Grundsätzlich muss dazu gesagt werden, dass es bei diesen schweren Erkrankungen eine Vielzahl von Mitteln gibt, die je nach vorliegenden Symptomen differenziert werden sollten.

Wir nennen Ihnen hier jeweils zwei Mittel, die in Frage kommen können und die – sollten sie auch nicht ganz im homöopathischen Sinne passen – unserer Erfahrung nach das Krankheitsgeschehen positiv beeinflussen und so Folgeschäden minimieren können.

Ein Angina pectoris-Anfall bzw. ein Herzinfarkt, der nach Anstrengung (und scheint sie auch noch so banal zu sein) auftritt, verlangt das Mittel Arnica. Dieser Mensch hat stärkste Schmerzen in der Brust und am linken Ellbogen, möchte aber auf die Hilfe anderer verzichten und meint, dass alles nach ein paar Minuten Ruhe wieder von selbst verschwinden wird.

Sollte der Infarkt nachts eintreten, besonders in den Stunden um/nach Mitternacht, dann ist häufig Arsenicum album das passende Mittel. Die Schmerzen sind hierbei brennend und der Kranke friert furchtbar. Er hat große Angst zu ersticken, da er durch die geringste Bewegung schwer Luft bekommt.
Noch ein Tipp am Rande: viele Leute haben Weißdornwein oder ein Weißdornpräparat aus der Apotheke (z. B. Crataegutt) daheim. Tritt ein Angina pectoris-Anfall nachts nach einem Festmahl mit vielen blähenden Speisen auf, dann ist dieses häufig falsch eingesetzte Mittel wirklich homöopathisch, das heißt ähnlich zum Krankheitsgeschehen und wirkt wie ein Wunder.

Beim Schlaganfall ist das Basismittel wiederum Arnica. Sollten also typische Symptome eines Schlaganfalls auftreten, wie Lähmungserscheinungen im Gesicht oder an einer Körperhälfte, unwillkürlicher Stuhl- oder Urinabgang usw., dann geben Sie dieses Mittel.

Sollten rasende Kopfschmerzen mit rotem Gesicht, blutunterlaufenen Augen und pulsierenden Halsschlagadern dabei sein, wäre Belladonna besser.
Bei den Symptomen einer Subarachnoidalblutung, einem schlagartig einsetzenden Vernichtungskopfschmerz vom Nacken über den Hinterkopf ziehend, ist Gelsemium das Mittel der Wahl.

Zusammenstellung der besprochenen Mittel:

  • Arnica
  • Arsenicum album
  • Belladonna
  • Gelsemium

Wenn Sie Fragen zu diesem Artikel haben, dann wenden Sie sich bitte an die Redaktion. Wir stellen gerne einen Kontakt zu dem Autor dieser Serie, Adrian Wenzel, her.

Weitere Artikel zu dieser Serie:

Teil 1: Einführung
Teil 2: Verletzungen