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Schon über 500 Masernfälle im Südwesten

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Gefährliche Gehirnentzündungen sind möglich

Stuttgart/Berlin. In Baden-Württemberg gibt es so viele Fälle von Masern, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Nach aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin wurden aus dem Südwesten in diesem Jahr bisher 524 Erkrankungen übermittelt. Zuletzt lag die Fallzahl im Jahr 2001 mit 694 darüber.

Im vergangenen Jahr registrierte das RKI lediglich 151 Masernfälle im Südwesten. Am niedrigsten war die Zahl im Jahr 2004 mit 16 Masernfällen. Masern sind weltweit verbreitet. Eine Infektion kann tödlich enden oder zu schweren geistigen Behinderungen führen. Daher raten Ärzte und Behörden allen Eltern dringend, ihre Kleinkinder impfen zu lassen. Empfohlen wird eine zweifache Impfung zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat sowie dem 15. und 23. Lebensmonat.

Typische Symptome sind (hohes) Fieber, Lichtscheu, Bindehautentzündung und weiße Flecken an der Innenhaut der Wangen (so genannte Koplik-Flecken, siehe Bild). Das typische Masern-Aussehen kennen viele noch aus ihrer eigenen Kindheit.

Quelle: dpa/lsw
Bild: Techniker Krankenkasse